Über Jörg Wettlaufer

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) - Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) - Institut für Digital Humanities (IfDH) an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

Webmontag #wmgoe am 3.12.12 um 19:00 Uhr im GCDH in Göttingen

Kurzmitteilung

Der letzten Webmontag für dieses Jahr steht an und wir hoffen auf rege und aktive Beteiligung. Vielleicht ist es an der Zeit, ein wenig Jahresrückblick zu betreiben und gemeinsam einen Glühwein zu trinken? Nachdem beim letzten Webmontag drei hochinteressante Vorträge zum Thema Urheberrecht und augmented Reality zu hören und sehen waren, hoffen wir auch dieses Mal wieder auf spannende Themen und vor allem rege Beteiligung! Eintragen kann man sich und die (Kurz-)Vortragsvorschläge unter http://webmontag.de/location/goettingen/index Wir treffen uns wie immer um 19:00 Uhr im Heyne-Haus / GCDH im Raum 1 (unten links, wenn man reinkommt). Bis morgen und einen schönen ersten Advent wünscht Joerg W.

Workshop: Semantic Web Applications in the Humanities (#swahgoe) am 11.12.12 in Göttingen

Nun eine Nachricht sozusagen in eigener Sache. Ich veranstalte im Rahmen des Digital Humanities Forschungsverbundes am 11.12.12 mit meinen Kollegen einen Workshop zum Thema „Semantic Web Anwendungen in den Geisteswissenschaften“, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Anmeldung ggf. unten im Doodle bis 9. Dezember.

Workshop: „Semantic Web Applications in the Humanities“

Dienstag, 11.12.2012
Staats und Universitätsbibliothek Göttingen
Historisches Gebäude, Papendiek 14,
Vortragsraum (1. Stock)

In dem technologisch orientierten Workshop soll es darum gehen, sich gegenseitig den Stand der eigenen Projekte vorzustellen und gemeinsam Probleme und Strategien bei der Umsetzung der jeweiligen Projektziele zu erörtern. Wir denken an einen Workshop mit „hands on“ Charakter, in dem wir uns gegenseitig die verwendeten Tools und Datenmodelle vorstellen und bislang gesammelte Erfahrungen austauschen.

Vorläufiges Programm (Stand 01.12.12)

Begrüßung: ab 10:30

11:00 Uhr – Jörg Wettlaufer / S. Ganesh Thottempudi / Fabian Cremer (DHFV/ ADWG, GCDH & SUB-FE)

11:30 Uhr – Georg Hohmann / Mark Fichtner (WissKI/GNM)

13:00 Uhr – Mittagspause

14:00 Uhr – Sascha Grabsch / Marco Jürgens (Wissensspeicher/BBAW-telota)

15:30 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr – Martin Gruner (CeDiS/FU-Berlin)

17:30 Uhr – Ralf Stockmann / Stefan Schmunk (TBA/SUB-FE)

19:00 Uhr – Ende des Workshops

19:30 Uhr – Gemeinsames Abendessen (Gaststätte Kartoffelhaus)

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Da wir auch rein englischsprachige Teilnehmer haben werden, möchten wir anregen, ggf. Folien in Englisch zu verfassen, wenn die Präsentation auf Deutsch erfolgt bzw. umgekehrt. Für die anwendungsorientierten Teile des Workshops wäre es von Vorteil, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen eigenen Laptop mitbringen, damit ggf. eigene Installationen vorgenommen werden können. Internet wird über eduroam oder Goenet/Wlan zur Verfügung gestellt. Anmeldungen für eine Teilnahme müssen unter der folgenden Adresse eingetragen werden http://doodle.com/65azcfhevc3wxgdx

Hier das Programm zum Download als PDF

Tagungsbericht SWIB 2012 / #swib12

SWIB Logo

Die diesjährige SWIB (Semantic Web in Bibliotheken), veranstaltet vom HBZ NRW zusammen mit der ZBW in Hamburg und Kiel, fand in Köln vom vom 26. Bis 28. November 2012 statt. Diese seit 2009 bestehende Inititative der beiden Ausrichter hat sich seit der Gründung zu einer inzwischen internationalen Tagung mit ca. 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 23 Ländern entwickelt. Die Tagungssprach war erstmals durchgehend Englisch. Den Auftakt machten am 26.11. drei halbtägige workshops, die zu den Themen Einführung in LOD, Metadata Provenance und Doktoranden mit LOD Projekten veranstaltet wurden. Gerade im Doktorandenworkshop erhofft sich die Tagungsorganisation einen intensiveren Austausch mit der aktuellen Forschung rund um Semantic Web und Linked Open Data. Der diesjährige Fokus der Tagung lag auf konkreten Anwendung von Semantic Web Technologien in Bibliotheken und den Wissenschaften. Die eingeladenen Keynote-Speaker, Jon Voss von LODLAM und Emmanuelle Bermès vom Centre Pompidu in Paris, stellten aus ihrer jeweiligen Perspektive die hauptsächlichen Anwendungsszenarien und Herausforderungen für LOD in Bibliotheken dar und betonten die Notwendigkeit einer Globalisierung der Bibliotheksdienstleistungen im Zuge einer offenen Lizenzierung der Bibliotheksdaten. Dem entsprechend war der zweite Tag der Konferenz auch insgesamt dieser Thematik gewidmet: „Towards an international LOD library ecology“. Mit Beiträgen aus den Niederlanden, Spanien, Deutschland, den USA (via Skype) sowie Frankreich und Norwegen schon am ersten Tag war in der Tat ein Blick auf die internationale Entwicklung und den Stand der Bemühungen der einzelnen Nationabibliotheken möglich. Besonders bemerkenswert für mich waren die Beiträge von Daniel Kinzler zu Wikidata, dem Projekt der Wikipedia Foundation zur Einrichtung einer gemeinsamen Wissensbasis für das in den Infoboxen der Wikipedia-Artikel gesammelte Faktenwissen sowie die von Romain Wenz präsentierte Linked Open Library in der Praxis: das Portal data.bnf.fr, in dem aus den reichen Metadaten der BNF in Paris Informationen zu 20.000 Autoren und ihren Werken zusammengeführt und eine Integration von Daten unterschiedlichster Herkunft ermöglicht wird. Eher ernüchternd klangen dagegen die Erfahrungen aus der HBZ selber, die von Pascal Christoph vom hbz zum Thema „Building a High Performance Environment for RDF Publishing“ am Ende des ersten Konferenztages präsentiert wurden. Bei großen Datenmengen ist im LOD Bereich weiterhin mit Performanceproblemen zu rechnen. Eine vernünftige Volltextsuche wir beim hbz momentan nicht über SPARQL sondern nur externe Indexdienste (in diesem Fall elasticsearch) realsiert.
Sehr positiv aufgefallen ist mir auch dieses Jahr wieder die perfekte Organisation der Tagung. Zum ersten Mal kam dieses Jahr das conftool zum Einsatz, mit dem die Anmeldung sehr angenehm funktionierte. Während der Tagung wurde ein Live-Stream der Beiträge zur Verfügung gestellt. Diese sind nun unter der Adresse: http://www.scivee.tv/browse?brfl=swib12 jederzeit abrufbar. Die Folien zum Einführungsworkshop findet man unter dieser Adresse und auf der Tagungsseite http://swib.org/swib12/ befindet sich das Programm sowie weitere Informationen. Nächstes Jahr geht es wieder nach Hamburg und es ich bin schon gespannt, wie sich diese Veranstaltung in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Tagungs-Unbericht THAT-CAMP Paris 2012

Paris ist immer eine Reise wert, vor allem wenn dort ein THAT-Camp (Die Geisteswissenschaften und Technologie Camp), also eine sog. Un-Conference stattfindet, der ein bootcamp, ein codesprint und ein booksprint vor- bzw. nachgeschaltet waren. Am 25. und 26. September 2012 veranstaltete das Zentrum für „Open Electronic Publishing“ sein zweites That-Camp an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. THAT-Camps sind informelle Treffen von Wissenschaftlern aus dem Bereich der Digital Humanities, auf denen Erfahrungen und bewährten Praktiken in diesem Bereich mitgeteilt und verbreitet werden sollen. Mehr als hundertfünfzig Personen vor allem aus ganz Frankreich und aus verschiedenen Disziplinen der Geistes-und Sozialwissenschaften nahmen an der Veranstaltung teil. Dieses Treffen fand fast zwei Jahre nach dem ersten seiner Art in Frankreich statt, aus dem das bekannte Manifest der Digitalen Geisteswissenschaften hervorging. In einem anschliessenden „Booksprint“ enstand mit Hilfe eines Teams von mehr als zehn Personen in zwei Tagen ein Buch, das einen Überblick über die Diskussionen, die während der Konferenz nicht stattfand, ermöglicht. Es is kostenfrei unter der Adresse http://editionsmsh.revues.org/278 verfügbar.

 

Umschlagbild Credits: Éditions de la Maison des sciences de l’homme

Nachdem das letzte That-Camp in Paris das Manifest der Digital Humanities hervorgebracht hatte, ging es diesmal im Anschluß an die Un-conference um die Gründung einer frankophonen bzw. französischen Abteilung bzw. Interessenvertretung in der DH Allianz. Die Diskussionen in der französischsprachigen DH-mailingliste nach der Tagung kreisten vor allem um die auch bei der Gründung der deutschen Sektion in Hamburg vor einigen Monaten diskutierte Frage, wie sich eine solche Gruppe am besten benennen, organisieren und definieren sollte. Parallel zur deutschen Diskussion wurden die Vorteile einer eher offenen frankophonen oder einer geschlosseneren frankreichzentrierten Ausrichtung gegeneinander abgewogen, wobei die offene Variante unter Einschluß aller frankophonen europäischen und nordafrikanischen Regionen, aber ohne das französischsprache Kannada (dort gibt es schon eine eigene DH Organisation) schließlich als die zweckdienlichere Lösung benannt wurde. In Dezember werden hinsichtlich der Gründung einer eigenen Sektion in Gent Gespräche mit der European Association for Digital Humanities (ALLC: EADH) stattfinden. Eine abschließende Entscheidung ist, soweit ich sehe, bislang nicht gefallen.
Da es eine Reihe von Parallelsitzungen gab, kann der hier gewonnene Eindruck nur ein individueller und persönlicher sein. Das bootcamp am Anfang habe ich als insgesamt sehr anregend empfunden. Hier die titel der einzelnen Sitzungen: 1. Analyse visuelle de réseaux pour les sciences humaines et sociales, par le médialab de Sciences Po / 2. Hacker les sources XML-TEI d’une revue de sciences humaines pour analyser son corpus d’articles avec la plateforme TXM, par le laboratoire ICAR / 3. The Hacking Humanist. A modest introduction into Python, par le CVCE / Lars Wienecke. Das Camp selber hatte – wie alle Veranstaltungen seiner Art – seine Höhen und Tiefen. Die Sitzung zu CIDOC-CRM fand ich z.B. sehr anregend. Ich hätte mir mehr technologisch orientierten Input gewünscht, aber ingesamt hat mir die Veranstaltung sowohl von der Stimmung als auch von den Inhalten her gut gefallen. Imponiert hat mir die Selbstdiziplin, mit der die Sitzungen organisiert waren und die die Veröffentlichung der Tagungsakten schon wenige Tage nach dem Camp ermöglicht hat. Alle wesentlichen Informationen über die Diskussionen in den Sitzungen können dort nun nachgelesen werden.
Hier das Inhaltsverzeichnis der Tagungsakten, deren Volltext sich auf http://editionsmsh.revues.org/278 befindet.

Introduction [Texte intégral]

  • Paul Bertrand

Les digital humanities sont-elles solubles dans le Steampunk ? [Texte intégral]

Conférence inaugurale

Première couche : Une insoutenable tension dialectique : autour d’une esthétique du steampunk • 2. De grands espoirs : la dissémination et l’appropriation • 3. Deuxième couche : qu’est-ce qui coince ? L’idéologie du Steampunk • 3. Deuxième couche : pourquoi ça coince ? • 4. Sortir de l’idéologie du steampunk • Discussion

  • Notions, formation, compétences
    • Collectif

L’historien programmeur ? [Texte intégral]

Proposé par : Frédéric Clavert, Aurélien Berra, Franziska Heimburger

Introduction • I. Pourquoi un chercheur se pose la question du code ? • II. La place du chercheur dans la chaîne de développement, de l’expression du besoin à l’aboutissement du projet • III. Interrogations • Conclusion

    • Collectif

Formations et humanités numériques en France [Texte intégral]

Aurélien Berra et Florence Clavaud

Présentation • Conclusions

    • Collectif

Quelles compétences et littératies pour les humanités numériques ? [Texte intégral]

Proposé par Olivier Le Deuff et Aurélien Berra

Un flux de questions • Une formation ou une méthode ? • Le point de vue des informaticiens • Question de gouvernance • Qui sont les Digital Humanists ?

  • Lieux et communautés
    • Collectif

Quels espaces physiques pour des humanités numériques ? [Texte intégral]

Atelier proposé par Nicolas Catzaras & Johann Holland

Introduction • Quelques développements à partir des mots clefs • Tour de table des intérêts • Synthèse des sujets abordés • Comment concevoir les espaces en fonction des usages ? • Éléments de conclusion/actions • Référence proposée

    • Collectif

Les réseaux sociaux numériques de chercheurs en SHS [Texte intégral]

Proposé par Elifsu Sabuncu et Antoine Blanchard, animé par Nicolas de Lavergne et Olivier Le Deuff

Des réseaux sociaux scientifiques • Les pratiques des chercheurs • Prédominance des besoins de veille • Besoins et activités • Périmètre

    • Collectif

Sciences participatives [Texte intégral]

Proposé par Jean-Pierre Girard

Introduction • Tour de table et discussions • Pour conclure : quelques pistes de réflexion

    • Collectif

Plate-formes participatives [Texte intégral]

Proposé par Marie-Madeleine Mervant-Roux, ARIAS

Présentation • Un cas • La présentation de l’outil • Comment le projet peut-il se transformer avec l’outil ? • L’ouverture de la plate-forme • La question du temps

    • Collectif

Quelles coopérations d’acteurs dans une politique d’édition numérique pour un laboratoire en SHS ? [Texte intégral]

Dorian Ryser et Jean-Pierre Masse

L’exemple d’un laboratoire en SHS • La communauté s’interroge • Pour conclure : une question de gouvernance

    • Collectif

Comment écrire pour un carnet de recherche ? [Texte intégral]

Proposé par Mélodie Faury et Pierre Mounier

Illustrations • Pourquoi la question se pose-t-elle ? Démêler quelques enjeux • Des fonctionnalités aux fonctions des carnets de recherche : de nouvelles formes d’écriture • Conclusion

  • La diffusion de la recherche
    • Collectif

Comment commencer, poursuivre et pérenniser une revue en ligne ? [Texte intégral]

Proposé par Paul-Henri GIRAUD

Pourquoi une revue en ligne ? • Complémentarité entre édition papier et édition numérique • Il est très difficile, à l’heure actuelle, de publier une revue en ligne en dehors d’une plate-forme. • L’édition

    • Collectif

Éditeurs SHS et humanités numériques [Texte intégral]

Proposé par Marion Colas et Maria Vlachou

Introduction • L’édition, différentes manières de faire • L’édition et les humanités numériques • De l’édition en sciences humaines et sociales sans éditeur • Quel(s) modèle(s) économique(s) pour l’édition électronique ? • L’impression à la demande, un service demandé et apprécié • Et le libraire dans tout cela ? • L’édition multi-supports et de la diffusion multi-canaux • Le métier d’éditeur perdurera

    • Collectif

Évolution de l’archive ouverte HAL-SHS [Texte intégral]

Proposé par Laurent Capelli

    • Collectif

Open data en SHS [Texte intégral]

Proposé par Cynthia Pedroja, Elifsu Sabuncu, Anne-Laure Stérin

Introduction • Quelle est la pertinence d’une diffusion des données SHS en open data ? • À qui appartiennent les données ? • Comprendre l’open data au-delà de la seule recherche académique • La nécessaire définition de protocoles et de formats pour la diffusion des données • Conclusion

    • Collectif

La diffusion des sciences humaines et sociales vers un large public : panorama des outils de médiation numérique [Texte intégral]

Proposé par Isabelle Jouve et Lars Wieneke

Introduction • Un exemple de médiation numérique : LeprojetGoulag • Communication et médiation, quelle différence ? • L’interaction dans le numérique • Objectifs et motivations de la médiation numérique ? • Les compétences nécessaires • La pérennité

  • Instrumenter la recherche
    • Collectif

Utiliser l’ontologie CIDOC CRM pour l’information relative au patrimoine culturel [Texte intégral]

Proposé par Anne-Violaine SZABADOS(équipe LIMC-ArScAn / Archéologies et Sciences de l’Antiquité – UMR7041, CNRS), Katell BRIATTE (Ministère de la Culture et de la Communication) et Rosemonde LETRICOT (Irht)

Présentation • Introduction • Interopérabilité • Communauté en France • Discussion • Conclusions, perspectives

    • Collectif

Utilisons RDFa pour nos corpus [Texte intégral]

Proposé par Stéphane Pouyllau

Introduction de Stéphane Pouyllau • L’utilisation des syntaxes RDF et RDFa • Identifier les ontologies utiles aux SHS • Automatiser la sémantisation des corpus • Inciter à l’utilisation d’une structuration de l’information exprimée à l’aide de la syntaxe RDFa

    • Collectif

L’historien proto-programmeur. Outils et méthodes pour (re)travailler ses données [Texte intégral]

Proposé par Sylvain Machefert

L’autonomie dans la manipulation de ses données • La structuration des données • De la ligne de commande aux interfaces visuelles • Conclusion • Ressources

    • Collectif

Sommes-nous en train de perdre la mémoire ? Mémoire et archivage du web [Texte intégral]

Proposé par Frédéric Clavert et Clément Oury

Archiver le Web : la politique de la BnF • Des problèmes classiques qui se posent de façon plus aiguë • Repenser la notion de préservation • Conclusion

    • Collectif

Rôle et enjeux du design graphique [Texte intégral]

Proposé par : Nicolas Thély, David-Olivier Lartigaud et Gilles Rouffineau

Les enjeux du design graphique • Démonstration à partir d’un outil de visualisation • Le public visé par le design : le cas des chercheurs

À propos des auteurs

Programm THAT-Camp 2012 Paris für Mittwoch, den 26.09.12

THATCamp 2012 : les ateliers sélectionnés

26 septembre 2012

Par

9h30 L’historien programmeurFrédéric Clavert, Aurélien Berra, Franziska Heimburger Diffusion des sciences humaines vers un public plus large : panorama des outils de médiation numériquesIsabelle Jouve, Lars Wieneke Comment écrire pour un carnet de recherche ?

Pierre Mounier

Quelles coopérations d’acteurs dans une politique d’édition numérique pour un laboratoire en SHS ?Dorian Ryser, Jean-Pierre Masse Quels espaces physiques pour des humanités numériques ?Nicolas Catzaras & Johann Holland
11h30 Rôle et enjeu du design graphiqueNicolas Thély, David-Olivier Lartigaud et Gilles Rouffineau Formations et humanités numériques en FranceAurélien Berra et Florence Clavaud Quels outils numériques au service de la représentation du temps en histoire ?Cécile Armand Utiliser l’ontologie CIDOC CRM pour l’information relative au patrimoine culturelAnne-Violaine Szabados, Katell Briatte et Rosemonde Letricot Evolutions de l’archive ouverte HALSHSLaurent Capelli
14h Ouverture des données en SHSElifsu Sabuncu et Antoine Blanchard

Cynthia Pedroja et Anne-Laure Stérin

Mémoire et archivage du WebFrédéric Clavert et Clément Oury Les réseaux sociaux numériques de chercheurs en SHS : pour qui, pour quoi, comment ?Nicolas De Lavergne Comment commencer, poursuivre et pérenniser une revue en ligne ?Paul-Henri Giraud Sciences participatives : perspectives de croisement en sciences et citoyensJean-Pierre Girard
16h Utilisons RDFa pour nos corpusStéphane Pouyllau Quelles compétences et littératies pour les DH ?Olivier Le Deuff, Aurélien Berra Editeurs SHS et Digital HumanitiesMarion Colas et Maria Vlachou (re)travailler ses données avec Google-refineSylvain Machefert Plates-formes participatives ?Marie-Madeleine Mervant-Roux
 Salle amphi 7 8 1 2

Tagung infoclio.ch 2012 – Zugangs- und Nutzungsrechte für historische Quellen im Web

Dies ist über den DHD Verteiler auf mich gekommen und ich verteile es hiermit weiter:

Titel: Zugangs- und Nutzungsrechte für historische Quellen im Web
Datum: 2. November 2012
Ort: Bern, Kornhausforum (Kornhausplatz 18)
Organisation: infoclio.ch, e-codices

Website: http://www.infoclio.ch/
Online-Anmeldung (kostenlose Teilnahme): http://www.infoclio.ch/de/anmeldung

Die Tagung widmet sich dem für die Forschung im 21. Jahrhundert wichtigen direkten Zugang zu den historischen Quellen im Internet. Sie setzt sich zum Ziel, die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Akteure und Akteurinnen herauszuarbeiten und den betroffenen Organisationen dabei behilflich zu sein, ihre Positionen zu reflektieren und Massnahmen und Richtlinien zu formulieren.

Das wachsende Angebot online vermittelter Quellen ermöglicht es Forschenden, direkt auf digitale Dokumente zuzugreifen, sie zu bearbeiten und ihre Texte direkt damit zu belegen. Gleichzeitig sind Online-Editionsformen entstanden, die neue Möglichkeiten zur Publikation von Dokumenten bieten und damit Gedächtnisinstitutionen und Verlage gleichermassen herausfordern.

Dennoch bleibt die Frage des Zugangs und der Nutzung digitaler Dokumente heute weitgehend ungeklärt. Dies ist in erster Linie den Unsicherheiten zuzuschreiben, die sich bei der Arbeit mit Quellen in Bezug auf Copyright ergeben. Die Nutzung solcher Quellen aus dem Internet stellt nach wie vor eine Grauzone dar.

Diese Situation – noch verschärft durch aufgeheizte Auseinandersetzungen um das Geistige Eigentum – ist unbefriedigend, da sie die Verbreitung des kulturellen Erbes im Web zu bremsen und das Potential der digitalisierten Quellen einzuschränken droht.
Diese Tagung verfolgt ein dreifaches Ziel: Sie will erstens in Fragen des Zugangs und der Nutzung von historischen Quellen im Internet den internationalen Kontext beleuchten; zweitens die rechtlich unterschiedlichen Lösungsvorschläge von schweizerischen Institutionen präsentieren (inkl. Creative Commons Licences); und drittens möchten infoclio.ch und e-codices die verschiedenen beteiligten Akteure und Akteurinnen motivieren, in einen Dialog zu treten, einen Dialog für eine gemeinsame Strategie zur Erarbeitung einer dauerhaften digitalen Forschungsumgebung.

Die Anmeldung erfolgt via Anmeldeformular auf der Webseite.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 27. Oktober 2012.

Programm:

9h00: Empfang

9h30: Begrüssung – Christoph Flüeler (e-codices, Universität Freiburg), Enrico Natale (infoclio.ch)

9h45: Eröffnungsrede – Andreas Kellerhals, Direktor des Schweizerischen Bundesarchivs (BAR)

10h00: Monika Dommann, Präsidentin Kommission infoclio.ch – Die Geister des Geistigen Eigentums: Ein historischer Kommentar

10h30–12h15: Session 1: Historische Quellen und Geistiges Eigentum: Schweizerische und internationale Rahmenbedingungen

• Stuart Hamilton, Director Policy and Advocacy, International Federation of Library Associations (IFLA) – Flexibility For Better Access: Copyright Exceptions for Libraries and Archives
• Mira Burri, World Trade Institute, Universität Bern – Digital Technologies and Cultural Heritage
• Simon Schlauri, Ronzani Schlauri Rechtsanwälte, Zürich / Universität Zürich – Creative Commons und historische Quellen
• Edzard Schade, Professor of Digital Archiving and Multimedia Archives, HTW Chur – Projekt für ein nationales digitales Rundfunkarchiv

12h15-13h30: Mittagessen

13h30-14h30: Session 2: Fallstudien

• Barbara Roth, Conservatrice des manuscrits, Bibliothèque de Genève – Sources médiévales et modernes sur Internet: les questions que se posent les bibliothèques et centres d’archives
• Geneviève Clavel, Responsable coopération nationale et internationale, Bibliothèque nationale suisse (BN) – Ressources historiques suisses sur les portails internationaux

Pause

15h00-16h30: Podiumsdiskussion: Gewährung des Zugangs und der Nutzung historischer Quellen – eine gemeinsame Verantwortung?

• Moderation: Rainer Stadler, Journalist NZZ
• Stéfanie Rey, Amtsjuristin, Schweizerisches Bundesarchiv (BAR)
• Hans Ulrich Locher, Geschäftsführer, Bibliothek Information Schweiz (BIS)
• Sacha Zala, Vizepräsident, Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG)

Wir freuen uns, Sie bald in Bern begrüssen zu dürfen

Freundliche Grüsse

Infoclio.ch
Hirschengraben 11
Postfach 6811
3001 Bern
Tel: +41 31 311 75 72
enrico.natale@infoclio.ch

THAT Camp Paris 25.-26.09.2012 – preview und Stipendium

Um es gleich vorweg zu nehmen, das Stipendium für junge frankophone Teilnehmer gedacht, die nicht in Frankreich wohnen, aber gerne am diesjährigen THAT-Camp in Paris teilnehmen wollen. Wer sich um ein solches Stipendium bewerben möchte, der sollte sich schleunigst bis 15.9. an Pierre Mournier unter pierre.mounier at openedition.org wenden.
Wir erinnern uns. Das THAT-Camp in Paris 2010 hat uns das wunderbare, vielsprachige Manifest für die digitalen Geisteswissenschaften geschenkt. Was wird es diesmal geben wird, davon werde ich mich vom 24. bis 26. September selber in Paris überzeugen. Da es nicht so ganz einfach ist, Informationen über dieses Event zu finden, poste ich hier ein paar Links zu Programm und Listen, um das google Ranking etwas zu befördern.

  • Liste der Teilnehmer: http://barcamp.org/w/page/404180/Participants
  • Ein Programm gibt es natürlich noch nicht, aber hier eine Liste der bislang eingegangenen Vorschläge: http://barcamp.org/w/page/54347000/propositions und hier einige Ideen der Veranstalter http://tcp.hypotheses.org/600
    • Für das Bootcamp am 24.-25. September sind folgende ateliers vorgesehen:

    • lundi 24 10h-13h : Analyse visuelle de réseaux pour les sciences humaines et sociales, par le médialab de Sciences Po/li>
    • lundi 24 14h-17h : Hacker les sources XML-TEI d’une revue de sciences humaines pour analyser son corpus d’articles avec la plateforme TXM, par le laboratoire ICAR/li>
    • mardi 25 10h-13h : The Hacking Humanist. A modest introduction into Python, par le CVCE

    JW.

    Webmontag in Göttingen am GCDH – 6.8.12 #wmgoe

    Gleich ist es wieder soweit. Am 6. August 2012 findet ab 19:00 Uhr der 4. Webmontag (#wmgoe) in Göttingen im Heyne-Haus statt. An alle Interessierten wie immer die Bitte, sich auf der Seite http://webmontag.de/location/goettingen/ einzutragen und Themenvorschläge zu machen. Wir freuen uns auf eine entspannte Runde mit interessanten Themen. JW

    Nachlese DH2012 Hamburg #dh2012

    Gerade sendet Martin Liebetruth von der SUB einen Hinweis auf den heute in der FAZ erschienenen Artikel von Thomas Thiel über die DH2012 Tagung in Hamburg. Ein willkommener Anlaß, selber ein wenig zu reflektieren und die Eindrücke Revue passieren zu lassen. Mir gefällt der Artikel gut, ich möchte eigentlich sogar uneingeschränkt zustimmen. Besonders am Herzen liegt mir die folgende Passage, die eher kritische Töne anschlägt:

    „Wollen die Digital Humanities keine weitere Art der Austreibung des Geistes aus den Geisteswissenschaften sein, müssen sie den Dialog zu den „traditionellen“ Kollegen viel stärker suchen.“

    Eben dieser Dialog mit den „traditionell“ arbeitenden Kollegen kommt mir, als „gelernter“ Historiker, oft zu kurz. So sehr auch ich mir manchmal das „Ende der Einzelforschung“, so eine mit Fragezeichen versehene Zwischenüberschrift des Artikels, wünsche – wir werden uns damit noch etwas gedulden müssen, wenn ganze Fächer nicht neu erfunden bzw. restrukturiert werden sollen. Es scheint mir geradezu wesenhaft für einige Disziplinen, dass eine Person sich mit einer für sie wichtigen Frage beschäftigt und eine Meinung dazu bildet, die dann von anderen geteilt oder kritisch verworfen werden kann. Diesen Meinungsbildungsprozeß zu kollektivieren, dazu fehlen uns heute oft noch die (telepathischen) Mittel. Am Ende könnte ein solch kollektiver Forschungsprozeß auch zu ähnlichen Problemen wie in den Naturwissenschaften führen, wo Forschungsleistungen in Autorenkollektiven peinlich genau in Nennungsreihenfolgen bei Artikelpublikationen abgebildet werden müssen. Und über allem schwebt dann, zurecht oder zu unrecht, der betreuende Lehrstuhlinhaber… Da haben wir es, mit der obligatorischen Nennung im Vorwort oder in der Fußnote, bislang noch leichter. Ein wenig Individualismus scheint mir also in den Geisteswissenschaften durchaus angebracht zu sein, zumal sich viele Probleme, die dort gewälzt werden, am Ende kaum empirisch fassen lassen und am Ende vielleicht wenig mehr als „Mißverständnisse“ der intradisziplinären Kommunikation oder letzlich – etwas poetischer – „Stufen auf der Leiter der (Selbst)Erkenntnis“ sind.

    Analog zu Thiel würde ich auch mein Fazit formulieren. Er schreibt:

    „In Feldern wie der Sprachdokumentation beweisen die computergestützten Methoden ihren Nutzen, auch in den Sozialwissenschaften oder der Begriffsgeschichte kann man sich von den quantitativen Methoden einiges versprechen. Bei der Analyse von ästhetischen Phänomenen wurden die Grenzen der Statistik dagegen schnell deutlich. Ein Beispiel gab ein Vortrag, der auf der Basis technisch gestützter Wortfrequenzanalysen den Stil von Charles Dickens untersuchte und zu dem Ergebnis kam, es gebe hier viele Figuren „mit den Händen in den Hosentaschen“. Dass im Herzen der digitalen Geisteswissenschaften noch immer das Sinnverstehen steht, wie Jan Christoph Meister sagte, wer hätte es hier noch vermutet.“

    Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mit dem Vortrag über die Möglichkeiten der 3D Visualisierung von Gedichten (http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen/-/k/13977). Es zeugt von Empathie, wenn man Texten mit zweidimensionalen Darstellungen keine Gewalt mehr antun möchte, aber hat es irgendeinen heuristischen Wert, dreidimensionale Modelle von Texten anzufertigen, die letzlich auf der Reihenfolge von Buchstaben im Alphabet beruhen? Das mag hübsch aussehen, aber wo bleibt die Message des Textes und welchen praktischen Nutzen könnte ein solches Modell haben, das frei jeder Semantik agiert?

    Unterm Strich bleibt bei mir der Eindruck spannender, stimulierender und manchmal auf verwirrender Vorträge und Präsentationen, die in freundlich entspannter Athmosphäre zu einer Vielzahl von Pausengesprächen führten, die sich am Ende als mindestens ebenso anregend wie die Tagungsbeiträge selber herausgestellt haben. Die nächste DH-Tagung 2013 findet in Lincoln (Nebraska) statt, ein Ort, den ich erst mal über google maps verorten mußte, denn in Nebraska war ich bislang noch nie. „In the middle of nowhere“, sagt man dazu wohl. Ob es mich nächstes Jahr dorthin verschlagen wird, kann ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ausschließen möchte ich es aufgrund der Erfahrungen in Hamburg keineswegs. Es ist eine nette Community mit einem spannenden Thema, das hoffentlich noch einige Jahre die Aufmerksamkeit beanspruchen kann, die ihm momentan zuteil wird.

    JW

    PS: Inzwischen sind sämtliche Videos und Abstracts der auf der Tagung gehaltenen Vorträge online. Und hier gibt es auch einen Pressespiegel zu der Tagung.

    Talking Open Access: Neelie Kroes (Europ. Komission) meets Guenter Stock (Präsident der Akademienunion und der BBAW sowie ALLEA)

    Neelie Kroes, European Commission, in conversation with Guenter Stock, German medical scientist and President of All European Academies (ALLEA), about the benefits of open science and open access.

    Veröffentlicht am 13.07.2012 von NeelieKroesEU auf Youtube. Gefunden in einem Tweet von Laurent Romary.