Über Jörg Wettlaufer

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) - Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) - Institut für Digital Humanities (IfDH) an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

Published: Deniz T. Kilinçoglu & Jörg Wettlaufer: The Reshuffling of Middle Eastern Identities in the Age of Nationalism: Insights from Nineteenth-Century Travelogues …

In: On the Way into the Unknown. Comparative Perspectives on the Orient in (Early) Modern Travelogues, ed. by Arno Strohmeyer & Doris Gruber, Studies on Modern Orient, De Gruyter 2022, pp. 365-383.

Band 36 der Reihe Studies on Modern Orient

https://www.degruyter.com/document/cover/isbn/9783110698046/product_pages

Abstract: „[…] This study reflects some preliminary observations resulting from our digital history project that aims at building and digitally analyzing an extensive corpus
of English-, French-, and German-language travelogues about the nineteenthcentury
Ottoman Empire. It discusses our initial findings in travelogues regarding
the sociopolitical dynamics of the rise of Middle Eastern nationalisms and
our methodological suggestions about the opportunities as well as challenges
of employing digital tools to use travelogues for historical analysis. The chapter
starts with a discussion on nations and nationalisms in the nineteenth-century
Middle East, particularly in the Ottoman Empire. Then it deals with the question
of using travelogues as historical sources, focusing on the history of nationalisms,
and suggests that digital history tools are essential for increasing the reliability
of this body of sources. Finally, we present our findings and suggestions
on how and what kind of digital history tools can be used to open such corpora
to historical research.“

See also the project website:

 

Erschienen: Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken Digitaler Geschichtswissenschaft, hgg. von Karoline Dominika Döring, Stefan Haas, Mareike König und Jörg Wettlaufer

Band 6 der Reihe „Studies in Digital History and Hermeneutics“ ist erscheinen. Es handelt sich um den Tagungsband der Digital History Tagung, die die HerausgeberInnen im Frühjahr 2021 in Göttingen virtuell organisiert haben. Das Buch ist am 31. August 2022 Open Access erschienen! https://doi.org/10.1515/9783110757101  Enjoy.

Döring, K., Haas, S., König, M., & Wettlaufer, J. (Eds.). (2022). Digital history: Konzepte, Methoden und Kritiken Digitaler Geschichtswissenschaft (1st ed.). De Gruyter Oldenbourg. https://discovery.sub.uni-goettingen.de/id{colon}1786159902

Neue Interviews zum Thema „Herrenrecht der ersten Nacht“

Kurzmitteilung

Aktuell gibt es scheinbar wieder ein verstärktes Interesse an dem Thema „Das Herrenrecht der ersten Nacht“ in der Presse. Am 12. Dezember 2021 wird ein kurzes Gespräch mit Jörg Wettlaufer ( @joewett ) zu diesem Thema auf radioeins (RBB) in der Sendung „zwei auf eins“ von Daniel Finger und Sven Oswald zwischen 9 und 12 Uhr ausgestrahlt.

Im Frühjahr 2022 kommt dann ein längeres Fernsehinterview in der Sendung „Tatort Mittelalter“ mit Elin Carlsson bei ZDFinfo. Genaue Sendezeit ist noch nicht bekannt. Vielleicht stimuliert das ja etwas die Diskussion zu meiner These zur Entstehung des Zusammenhangs zwischen Herrenrecht der ersten Nacht und Heiratsabgaben auf die Mitgift der Braut im Mittelalter, die seinerzeit leider kaum vom Fachpublikum erörtert wurde.

Das Buch von 1999 ist jetzt wieder zusätzlich zur Online Version als Print on Demand bei Campus verfügbar. Mehr Infos unter https://digihum.de/jpn/

CfP/CfD: Professorale Karrieremuster Reloaded – Daten, Methoden und Analysen der digitalen Frühneuzeitforschung zur Universitäts- und Gelehrtengeschichte, 20./21. und 27.-28.10.21 – Deadline: 03.09.21

Call for Papers/Call for Data

Veranstaltung des Projekts „Professorale Karrieremuster“
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, HTWK Leipzig

Abschlusstagung:                  27.–28.10.2021
Pre-Workshop/Hackathon:    20.–21.10.2021

Thema

Das DFG-Projekt „Professorale Karrieremuster der Frühen Neuzeit: Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Forschung auf online verfügbaren und verteilten Forschungsdatenbanken der Universitätsgeschichte“, durchgeführt von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, lädt zur Abschlusstagung mit einem vorgelagerten Hackathon.

Leitfrage des Projekts ist die nach den Bedingungen für den beruflichen Erfolg von Professoren im frühneu zeitlichen Universitätssystem. Dabei ist es das Anliegen zu erproben wie mögliche gelehrte Karrieremuster mit den Methoden der Digital Humanities sichtbar gemacht werden können. In der Forschung diskutierte Karrieremuster mit Zuschreibungen wie Familiendynastie und Nepotismus sollen mithilfe von Semantic-Web-Technologien quasi einen digitalen Reload erleben.

Vor diesem Hintergrund wurden prosopographische, universitätsgeschichtliche bzw. gelehrtengeschichtliche Daten den FAIR-Data-Prinzipien gemäß nach Semantic-Web-Standards modelliert und eine Domänenontologie entworfen, welche die Spezifik des Gelehrten Feldes der Frühen Neuzeit im deutschsprachigen Raum reflektiert und das vorhanden Datenmaterial forschungsspezifisch arrangiert. Die aktuelle Version 0.2 beinhaltet das Modell mit relevanten Konzepten und deren Relationen. Die Version 0.3 befindet sich im abschließenden Stadium des Entwicklungsprozesses, in welchem Restriktionen, Kardinalitäten und Schnittmengen diskutiert werden. Nicht zuletzt sollen die Anregungen der Abschlusstagung in das Endergebnis einfließen und letztlich eine Domänenontologie hervorbringen, die der Forschungsgemeinschaft zusätzlich durch Angleichung an Top-Level-Ontologien wie CIDOC-CRM oder DOLCE+DnS Ultralite (DUL) universell und interoperabel zur Verfügung gestellt werden kann.

Wir suchen

Dahingehend sprechen wir Frühneuzeitforscher*innen und Wissenschaftler*innen angrenzender Forschungsfelder mit Be- zug zu den Digital Humanities sowie Informatiker*innen und Informationswissenschaftler*innen an, die vor dem Hinter – grund der Forschungsfrage sowie der gewählten digitalen Methode das vorliegende Vokabular diskutieren, den Datensatz explorieren und übergreifend methodisch-theoretische Fragestellungen der digitalen Geschichtswissenschaft erörtern möchten. Zudem suchen wir explizit Forschungsdaten im Bereich der Bildungs- und Gelehrtengeschichte, die den

besagten Datensatz und das Vokabular erweitern. Diese Daten können aus dem Bereich frühneuzeitlicher prosopographisch orientierter Forschung zur Geschichte des Gelehrtentums bzw. des Professorenberufs stammen und mögliche Themen wie Patronage und Netzwerkbildung, die Funktionsweise gelehrter Körperschaften, gelehrte Sammlungen oder die Strategien des akademischen Publizierens usw. umfassen. Die vorgeschlagenen Daten müssen strukturiert (z. B. Excel, CSV, XML, JSON, SQL) vorliegen und unter einer Open-Data-kompatiblen Lizenz zur Verfügung stehen. Wenn Sie unsicher sind, ob ihre Daten bzw. Datenbanken thematisch und/oder technisch passen, sprechen Sie uns gerne an. Kurz vor der Abschlusstagung werden wir einen Hackathon veranstalten, bei dem eingereichte Daten in das RDF-Format transferiert werden. So geben wir Forschenden die Möglichkeit, ihre Daten Semantic-Web-fähig zu machen und ermöglichen es gleichsam Informatiker*innen mit den oftmals heterogenen frühneuzeitlichen Daten zu arbeiten.

Ablauf und Formalia

Tagung und Hackathon werden rein digital geplant. Vorgesehen sind an den Tagungstagen sparsam angesetzte 20-minütige Vorträge mit genügend Raum für Diskussionen. Wir hoffen auf zahlreiche Einreichungen und werden auch jene einschlägigen Beiträge berücksichtigen, deren Verfasser*innen an den Tagungstagen keinen Vortragsslot erhalten können. Diese bekommen die Möglichkeit ein digitales Poster zu präsentieren. Beiträger der Tagung und des Hackathons bzw.

dessen Ergebnisse erhalten Raum in der im Anschluss an die Tagung geplanten Open-Access-Publikation. Für die Publikation stehen finanzielle Mittel zur Verfügung. So soll am Ende ein Tagungsband entstehen, der dem hybriden Charakter der Tagung Rechnung trägt und aktuelle Fragen der Universitäts- und Gelehrtengeschichte sowie methodisch- theroetische Überlegungen der Digital Humanities reflektiert.

Beitrags- und Datenvorschläge bitten wir in Form eines Abstracts (max. 500 Wörter) über EasyChair bis zum 03.09.2021 einzureichen. Ausgewählte Beiträge erhalten bis zum 10.09.2021 Bescheid.

Konferenzsprachen Deutsch und Englisch

Kontakt

Dr. Hartmut Beyer, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, beyer@hab.de Jennifer Blanke, M.A., Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, blanke@hab.de Prof. Dr. Thomas Riechert, HTWK Leipzig, thomas.riechert@htwk-leipzig.de

Programmkomitee

Vincent Alamercery (ENS de Lyon, LARHRA)
Francesco Beretta (CRNS LARHRA, Lyon)
Karen Bruhn (CAU Kiel)
Swantje Dogunke (ThULB Jena)
Torsten Hiltmann (HU Berlin)
Edgard Marx (HTWK Leipzig)
Margrit Prussat (Universitätsarchiv Bamberg)
Timo Steyer (UB der TU Braunschweig)
Jörg Wettlaufer (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)

Links

https://pcp-on-web.htwk-leipzig.de/project/#de

https://workbench.pcp-on-web.de/ontology/index-de.html

https://pcp-on-web.htwk-leipzig.de/project/pcp-reloaded/de/

https://easychair.org/my/conference?conf=pcpreloaded2021#

Fristverlängerung Einreichungen Peter Haber Preis für Digitale Geschichtswissenschaft 2021: 19.7.21!

Einreichungsfrist: Verlängert bis zum 19. Juli 2021
Auskünfte: Prof. Dr. Torsten Hiltmann und Dr. Mareike König,
Rückfragen: GW-digital [at] historikerverband.de
Einreichungen: https://phpdigigw21.sciencesconf.org/

Zum Historikertag 2021 schreibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD zum ersten Mal gemeinsam mit dem VHD und dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter Haber Preis für digitale Geschichte aus. Prämiert werden Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaft leisten. Einen epochalen oder methodischen Schwerpunkt gibt es nicht. Einreichungen sollen den Stand eines bereits laufenden Projekts der digitalen Geschichtswissenschaft anschaulich beschreiben. Eingereicht werden können Einzelprojekte (z.B. Dissertation) genauso wie Editions- und Infrastrukturprojekte oder Projekte zur Entwicklung von Tools. Die Projekte können sowohl die Theorie der digitalen Geschichte betreffen als auch Methoden- oder Praxisanteile beinhalten.

Weitere Informationen unter:  https://digigw.hypotheses.org/3804

 

CFP: FORGE21, 8.-10.9.2021 an der Uni Köln

(FORGE21_Call-for-Papers)

MAPPING THE LANDSCAPE – Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement zwischen lokalen und globalen, generischen und spezifischen Lösungen

Deadline für Beiträge: 18.04.2021

Ende der Reviewphase: 18.06.2021

FORGE 2021

Seit der letzten Ausrichtung der FORGE im Jahr 2016 hat sich die Forschungsdatenlandschaft spürbar weiterentwickelt. Die Anzahl der zugänglichen Angebote auf unterschiedlichen Ebenen, lokal und global, nimmt zu, gleichzeitig erleben wir ein Nebeneinander von Ausdifferenzierung und Kohäsion. Mit der FOR- GE 2021 wollen wir daher  einen Ort der aktiven Verhandlung von generischen und spezifischen Perspekti- ven auf das Forschungsdatenmanagement (FDM) anbieten und zur Schärfung des geisteswissenschaft- lichen Profils beitragen.

Ziel ist dabei  ausdrücklich die aktive kritische Auseinandersetzung mit den individuellen  Praktiken,  Struk- turen und Lösungsansätzen. Durch Bezugnahme auf die Gestaltung und Umsetzung von Angeboten, Workflows, Implementierungen, eine strukturbedingte, fachliche Kompetenzverteilung oder eine standort- abhängige und/oder wissenschaftspolitische, strategische Ausrichtung einer Einrichtung, soll die eigene Positionierung zu alternativen Strukturideologien provoziert und im Diskurs ausgehandelt werden.

Die FORGE soll somit sowohl die Möglichkeit einer Kartierung der geisteswissenschaftlichen FDM-Land- schaft bieten als auch die eigene Verortung befördern.

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„Digital History“ 2021 #digigw21 und Start der Workshop-Reihe „Digitales Praxislabor Geschichtswissenschaft“ #digigprx21

Am Donnerstag, dem 25.2.2021, ist im Rahmen der gerade laufenden Tagung Digital History 2021 eine Reihe von Workshops gestartet, die uns nun bis zum Sommer trägt. Marina Lemaire und Katrin Moeller aus der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD haben die Reihe zusammen mit NFDI4memory organisiert und alle Informationen dazu finden sich auf der Seite:

Workshopreihe „Digitales Praxislabor Geschichtswissenschaft“ #digigprx21

Hier ein kurzer Blick auf das spannende Programm:

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CFP: Fifth Annual Conference on Digital Humanities and Digital History at the German Historical Institute Washington DC, December 9-11, 2021 (Deadline April 1)

Das Thema der diesjährigen Digital HistoryTagung am GHI lautet: „Datafication in the Historical Humanities: Reconsidering Traditional Understandings of Sources and Data“. Workshop und Tagung werden vom GHI in Zusammenarbeit mit dem C2DH, dem Lehrstuhl für Digital History an der HU Berlin sowie dem NFDI Konsortium NFDI4Memory, dem Roy Rosenzweig Centre for History and New Media sowie dem Department of History an der Stanford University organisert. Damit ist so ziemlich alles genannt, was Rang und Namen in den Digitalen Geschichtswissenschaften in Deutschland, Luxemburg und den USA hat. Das erzeugt Erwartungen und weckt Vorfreude. Alle Informationen und den Call findet man unter:

https://www.ghi-dc.org/events/event/date/datafication-in-the-historical-humanities-reconsidering-traditional-understandings-of-sources-and-data

Die Tagung soll je nach Corona-Situation klassisch vor Ort (mit Reisestipendien), hybrid oder ganz virtuell stattfinden. Der Termin ist allerdings fix.

Für die Tagung wird die Spannung zwischen dem historischen Quellenbegriff und der Datenzentrierung der Digital Humanities thematisiert bzw. instrumentalisiert. Dabei wird das Fehlen eines weithin akzeptierten konzeptionellen Frameworks für die Modellierung und Kuratierung von Daten in der Digital History konstatiert. An dieser Stelle ist vielleicht ein Hinweis auf die Data for History Initiative ( http://dataforhistory.org/ ) angebracht, die seit 2017 (u.a. vorbereitet durch den Workshop „Semantic Web Applications in the Humanities“ in Göttingen 2012 und 2015) versucht, z.B. das CIDOC-CRM in eben diese Richtung zu erweitern und für die Historischen Wissenschaften nutzbar zu machen. Jedenfalls ist es zutreffend, dass eine solche Konzeptionalisierung immer kulturgebunden ist und ein generalisierendes Modell dem Rechnung tragen müsste. Insgesamt ein sehr spannendes Thema, das interessante Diskussionen erwarten läßt.

Zweiter Versuch: Einladung zur virtuellen Tagung “Digital History” vom 1.-3. März 2021 (ursprünglich Göttingen, März 2020)

Letztes Jahr hat uns das Coroanvirus kurz vor der Tagung ausgebremst und wir mussten die lange geplante Veranstaltung leider wenige wenige Tage vor dem Start absagen. Zunächst hatten wir gehofft, die Tagung in Präsenz im Frühjahr 2021 durchführen zu können. Das hat sich schon im Herbst 2020 als unrealistisch herausgestellt. Daher haben wir nunmehr das Format auf virtuell umgestellt und den Ablauf der Tagung auch neu strukturiert. Die beiden Pre-Conference-Workshops sind ebenfalls in ein digitales Format überführt und finden am 25.2.2021 (Bloggen) und am 26.2.2021 (Programmieren) statt. Das ursprünglich ebenfalls geplante Barcamp muss aufgrund des neuen virtuellen Formats leider ausfallen.

Anders als bei einer Präsenzveranstaltung werden bei unserer virtuellen Tagung außer den drei Keynotes keine Vorträge gehalten. Vielmehr wollen wir so viel wie möglich miteinander diskutieren und in einen Austausch treten. Die ursprünglich als Vorträge geplanten Beiträge werden vorab als Screencast, Video, Präsentation, Podcast, Paper, Zeichnung… etc. über unseren Tagungsblog in einem geschützten Bereich für die Tagungsöffentlichkeit ab Mitte Februar 2021 zur Verfügung gestellt. Das aktualisierte Tagungsprogramm finden Sie unter: https://digitalhist.hypotheses.org/tagungsprogramm

Die Tagung selbst besteht aus Diskussions-Round-Tables. Zu jedem Paper gibt es zunächst einen kurzen Kommentar eines Respondenten oder einer Respondentin. Darauf antworten die Beitragenden, bevor dann die Diskussion mit allen Teilnehmenden eröffnet wird. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Um in den geschützen Bereich mit den Links zu den Round Tables zu gelangen, ist eine Anmeldung erforderlich: https://digitalhist.hypotheses.org/category/register

Wenn wir jetzt keinen globalen Sonnensturm mit Stromausfall im März haben, hoffen wir möglichst viele „Digital Historians“ und alle, die an dem Thema interessiert sind,  virtuell bei unserer Tagung begrüßen zu dürfen. Machen wir das Beste aus der Situation und bleiben Sie gesund!

Das Organisationsteam

Karoline Döring, Mareike König, Stefan Haas und Jörg Wettlaufer

Virtuelle Konferenz „nachhaltig digital – digital nachhaltig“ mit Panel „Nachhaltige Digitale (Geistes)Wissenschaft“ am 4.12.20 um 16:00-17:30 Uhr!

 

Virtuelle Konferenz mit 10 Webinaren in Kooperation von Universität Göttingen, Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) und Stiftung Adam von Trott.

Es ist höchste Zeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Zusammenhang zu betrachten und ihr spannungsreiches Verhältnis mit Wissenschaft und Öffentlichkeit gemeinsam zu diskutieren. Die interdisziplinäre virtuelle Konferenz „nachhaltig digital – digital nachhaltig“ am 4./5. Dezember 2020 in der Reihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“ von Universität Göttingen, Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) und Stiftung Adam von Trott lädt dazu ein.

Den Einführungsvortrag hält der Techniksoziologe Felix Sühlmann-Faul. Mitdiskutieren kann man in zehn virtuellen Workshops (Webinare). Thematisiert werden aktuelle Entdeckungen und neu entstehende Potenziale in Wissenschaft und Technologie für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Mobilität, Energie, Landwirtschaft, Forst, Künstliche Intelligenz und den Geisteswissenschaften. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf gesellschaftlichen Prozessen, die durch die Digitalisierung ganz wesentlich verändert werden. Die Themen reichen hier von der Veränderung der Arbeitswelt, Demokratisierungsprozessen und dem massiven wirtschaftlichen Strukturwandel bis hin zum neuen Digital Education Action Plan der EU und Gamification.

Am 4. Dezember startet um 16:00 Uhr das Panel „Nachhaltige Digitale (Geistes)Wissenschaft„. Die Geisteswissenschaften nehmen seit geraumer Zeit an der digitalen Transformation von Wissenschaft und Gesellschaft teil. Mit großen Erwartungen und auch finanziellem Aufwand werden Forschungsumgebungen und Repositorien gefördert, die die Arbeit in den Geisteswissenschaften teilweise eine neue Qualität verleihen. Aber wie steht es mit der Nachhaltigkeit dieser Forschungsinfrastrukturen? Führen die Projektförderungen im Zusammenhang mit rasant schnellen Entwicklungen in der angewandten Informatik und die dem Digitalen immanente Immaterialität zu einer Situation, in der viele Ressourcen schneller wieder verschwinden als sie entstehen? Welche Rolle spielt die Nationale Forschungsdaten Infrastruktur (NFDI) in diesem Zusammenhang und welche Konzepte haben ihre Konsortien, um eine nachhaltige Bereitstellung der Forschungsdaten und digitalen Ressourcen zu gewährleisten? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert und erörtert werden.

Moderation
Dr. Jörg Wettlaufer, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Impulse
Prof. Dr. York Sure-Vetter, Direktor Nationale Forschungsdaten Infrastruktur (NFDI) / Karlsruher Institut für Technologie

Dr. Christian Hänger, Bundesarchiv

Dr. Klaus Schindel, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Patrick Sahle, Bergische Universität Wuppertal

Die gesamte Veranstaltung findet als Videokonferenz (Zoom) statt und steht allen Interessierten ohne Teilnahmegebühr offen. Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung auch für einzelene Workshops auf
www.uni-goettingen.de/nachhaltigkeitskonferenz.

 

Kontakt

Georg-August-Universität Göttingen | Abteilung Öffentlichkeitsarbeit | Benjamin Bühring | Wilhelmsplatz 1 | D-37073 Göttingen | benjamin.buehring@zvw.uni-goettingen.de
www.uni-goettingen.de/nachhaltigkeitskonferenz

Die Konferenzreihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“ wird von der Universität Göttingen seit 2012 in Kooperation mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaflter e.V. (VDW) und der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. organisiert. Sie hat zum Ziel einen Dialog zwischen Wissenschaft und allgemeiner Öffentlichkeit über gesellschaftlich relevante Themen zu ermöglichen.