Job: Leiterin/Leiters des Digital Humanities Forschungsverbundes 14 TV-L / 100%, Göttingen

Stellenanzeigen-Kennnummer: 8301 / http://www.uni-goettingen.de/de/305402.html?cid=8301
Einrichtung: Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) (ID 8301)
Ansprechpartner: Herr Prof. Lauer
Besetzungsdatum: ab sofort

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2013

Am Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Leiterin/Leiters
des Digital Humanities Forschungsverbundes

mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) zunächst befristet bis zum 31.03.2015 zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L.

Der MWK vom Niedersachsen geförderte Forschungsverbund „Digital Humanities“ führt
verschiedene international angesehene Infrastruktur-, Forschungs- und
Lehreinrichtungen in Niedersachsen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu
erreichen: innerhalb von drei Jahren das neue und sich entwickelnde
Forschungsgebiet der Digital Humanities exemplarisch so weit zu entwickeln,
dass der Mehrwert einer solchen Digital-Humanities-Forschung für die Geistes-
und Sozialwissenschaften sichtbar wird. Dabei stehen drei Forschungs- und
Arbeitsfelder im Fokus des Forschungsverbundes: 1. Digitale Bibliothek und virtuelles Museum
2. Internet und Gesellschaft, 3. Infrastruktur und Lehre.

Das Aufgabenfeld umfasst neben der Sicherstellung der Ziele des Gesamtprojektes und
der Teilprojekte, u. a. die Kommunikation und Abstimmung mit Projektpartnern
und Netzwerken mit weiteren Akteuren im Bereich Digital Humanities auf lokaler,
nationaler und internationaler Ebene, die Koordination und Redaktion des
Folgeantrags, die strategische Ausrichtung des Gesamtprojekts und erfolgreiche
Einbindung in die Gesamtstrategie des Göttingen Research-Campus für die Digital
Humanities, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung, Organisation und
Durchführung von Veranstaltungen.

Voraussetzungen sind ein Universitätsabschluss in den Geistes- oder Sozialwissenschaften mit
nachgewiesener Erfahrung in den Digital Humanities, (Promotion wünschenswert),
ein ausgeprägtes technisches Verständnis, nachgewiesene Erfahrungen in der
Projektleitung und der Beantragung, Durchführung und Abwicklung von
Drittmittel-Projekten, sehr hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit
nationalen und internationalen Wissenschaftspartner, sehr gute organisatorische
Fähigkeiten und Zeitmanagement, ausgeprägte Teamerfahrung und Erfahrung in der
Personalführung sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 31.07.2013, vorzugsweise in
elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen,
Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH), Papendiek 16, Heyne-Haus, 37073
Göttingen, gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Gerhard Lauer (gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de)
zur Verfügung.

Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach
einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten nach Abschluss des Verfahrens
vernichtet. Eine Rücksendung erfolgt nur bei einem beigefügten, ausreichend
frankierten und adressierten Rückumschlag.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen
unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher
qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen
werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

OA-Zeitschrift für Digitale Geschichtswissenschaft an der Univ. des Saarlands erschienen (2012)

Es gibt eine neue Open Access Zeitschrift mit dem Titel „Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften“, die mit dem dortigen „Netzwerk für Digitale Geschichtswissenschaft“ verknüpft ist. Die erste Nummer ist 2012 erschienen und behandelt folgende Themens:

Nr. 1 (2012)
Inhaltsverzeichnis

Medien und historisches Lernen: Eine Verhältnisbestimmung und ein Plädoyer für eine digitale Geschichtsdidaktik PDF
Daniel Bernsen, Alexander König, Thomas Spahn
Die computergestützte qualitative Inhaltsanalyse. Eine Möglichkeit zur Erweiterung des Methodenkanons der (zeit-)historischen Forschung PDF
Christina Herkommer
Geschichtsbilder im Weltkriegsshooter und ihre Rezeption beim Spieler PDF
Julian Köck
Perspektiven der Fachinformation und -kommunikation: Virtuelle Forschungsumgebungen in den Geschichtswissenschaften PDF
Thomas Meyer
Verspielt? Konsequenzen eines konstruktivistischen Weltbildes für die (digitale) historische Editorik PDF
Nico Nolden
Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit von virtuellen Museen als Schlüssel zur Zielgruppe PDF
Marc Schmitt
Genuine Internetdaten als historische Quellen – Entwurf einer korrealistischen Quellentheorie PDF
Catherina Schreiber
Die Vermählung von Klio und Isidor. Geschichte und die Freie Enzyklopädie Wikipedia PDF
Ziko van Dijk

Viel Erfolg für das Unternehmen wünscht JW.