DARIAH-FR Workshop – Paris, 27th November 2013: Constructing vocabularies at a European level Reference lists, thesauri, and ontologies for Digital Humanities


Call for Proposals Digital Humanities Conference, 6-12 July 2014 in Lausanne
Paper/Poster/Panel deadline: 11:59pm GMT on Friday, November 1st 2013
Workshop proposal deadline: 11:59pm GMT on Friday, 21st February 2014
More info on submission can be found at: http://dh2014.org/call-for-paper/call-for-proposals-english/
Eine gute Woche nach dem Ende der ICCL Summer School in Dresden ist es Zeit für ein persönliches Fazit. Die erste Woche war Themen wie Description Logic und theoretischer Informatik gewidmet. Harter Tobak für einen Historiker… Aber zumindest weiss ich jetzt, wozu die DL-Algebra nützlich ist und dass ich sie nicht unbedingt brauche, wenn ich meine Ontologie in OWL schreibe. 🙂 Die zweite Woche sollte praktischer ausgerichtet sein – leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Sehr interessant und hilfreich waren für mich die Vorlesungen von Lehmann und Hitzler, aber auch Eiter und Janovicz haben mir gut gefallen. Meine ursprüngliche Erwartung eines workshop Charakters der Summer School mit Gruppenarbeit, Übungen und dergleichen hat sich leider nicht erfüllt. Angenehm aufgefallen ist mir hingegen der ausgewogene Stundenplan (1h Vorlesung, 1/2 Stunde Pause). Das war sehr angemessen. Als wirklich schön und sehr kommunikativ haben sich die Exkursionen erwiesen – aber dafür war ich nicht nach Dresden gekommen. Alles in allem bleibt ein gemischtes Fazit zurück: ja, es war lehrreich und teilweise auch brauchbar für meine Arbeit, aber insgesamt blieb die Veranstaltungen weit hinter meinen (uninformierten) Erwartungen zurück. Ich hätte mich vorher etwas genauer informieren sollen, worfür die Abkürzung des Instituts steht und daraus die richtigen Schlüsse ziehen sollen. Ich bin halt doch eher Praktiker, was die Informatik angeht. Dresden allerdings ist immer eine Reise wert und die Rückfahrt von der Exkursion zum Elbsandsteingebirge an der Elbe entlang war schon traumhaft. Das sollte ich nochmal in Ruhe machen, wenn alle Ontologien geschrieben und Internetportale gelauncht sind…
New building of the Faculty of Computer Science of the Technische Universität Dresden (Dresden University of Technology), Germany. (Photo credit: Wikipedia)
Im folgenden poste ich einige Links und Notizen, die mir während des Kurses besonders aufgefallen sind. Das Kursprogramm findet sich unter:
http://www.computational-logic.org/content/events/iccl-ss-2013/program.php?id=24
Dort auch zumeist Links auf die Folien der Vorlesungen.
ICCL Summer School 2013 – Course Program
Uwe Aßmann (Technische Universität Dresden, Germany)
Franz Baader (Technische Universität Dresden, Germany)
Thomas Eiter (Technische Universität Wien, Austria)
Peter Haase (fluid Operations AG, Germany)
Pascal Hitzler (Wright State University, Dayton, Ohio, U. S. A.)
Krzysztof Janowicz (University of California, Santa Barbara, U. S. A.)
Matthias Knorr (Universidade Nova de Lisboa, Portugal)
Markus Krötzsch (University of Oxford, U. K.)
Jens Lehmann (University of Leipzig, Germany)
Sebastian Rudolph (Technische Universität Dresden, Germany)
Workshop Presentations
The workshop consists of short presentations about the research work of selected participants.
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Notes and Links (ICCL_Summer_School_notes)
Introduction: Pascal Hitzler
– Importance of Ontologies… Making sense of the Data (Big Data)
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Rudolph: Einführung RDF : http://semantic-web-grundlagen.de/wiki/SWebT1_WS12/13
Baader: Einführung DL http://arxiv.org/pdf/1201.4089v3
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Jockers, Matthew. Macroanalysis: Digital Methods and Literary History. University of Illinois Press, 2013
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http://www.semantic-web-journal.net/
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http://korrekt.org/page/OWL_2_Profiles
http://sparql.org/query-validator.html
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http://protegewiki.stanford.edu/wiki/Protege4UserDocs
protegewiki.stanford.edu/wiki/Protege4GettingStarted
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http://code.google.com/p/elk-reasoner/
http://euclid-project.eu/
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Linked Open Vocabularies: http://lov.okfn.org/dataset/lov/
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LIMES Interlinking Framework: http://aksw.org/Projects/LIMES.html
SILK Framework: http://wifo5-03.informatik.uni-mannheim.de/bizer/silk/
NLP2RDF: Uni Leipzig: http://persistence.uni-leipzig.org/nlp2rdf/
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Ontology repair: http://ore-tool.net/Projects/ORE
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Faceted browsing: https://github.com/GeoKnow/Facete
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http://aksw.org/Projects/AutoSPARQL.html
BOA = BOotstrapping linked datA:
http://aksw.org/Projects/BOA.html
BOA is an iterative bootstrapping strategy for extracting RDF from unstructured data.
Gestern habe ich erfahren, dass den Bernern eine gewisse Langsamkeit nachgesagt wird. Das kann ich hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der DH hier rezipiert und praktiziert wird, nicht ganz nachvollziehen. Bislang – zur Halbzeit – gefällt mir die diesjährige Summerschool Digital Humanities in Bern sogar ausgesprochen gut. Hervorragend vorbereitet und bestens organisiert. Hochkarätige Keynote-Speaker, spannende Diskussionen – was will man mehr? Erstaunt hat mich die intensive Diskussion politischer und ethischer Themen, die mit DH und Web 2.0 (insbesondere Crowdsourcing) in Verbindung stehen. Themen wie die aktuelle Datenüberwachung durch Prism und ähnliche Programme stehen allerdings nicht zur Diskussion – vielleicht auch etwas zu aktuell für Leute, die aus den Geisteswissenschaften und insbesondere der Geschichtswissenschaft kommen. Organisiert wird das Event übringens federführend von infoclio.ch, dem Schweizer online-Portal der Geschichtswissenschaften. Das Programm der summerschool findet sich online unter http://www.dhsummerschool.ch/?page_id=53. Anbei auch einige Bilder, die ich gestern und vorgestern aufgenommen habe…
Eine Kopie der gemeinsamen Mitschrift der Teilnehmer der Tagung kann man hinter folgendem Link finden:
Stellenanzeigen-Kennnummer: 8301 / http://www.uni-goettingen.de/de/305402.html?cid=8301
Einrichtung: Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) (ID 8301)
Ansprechpartner: Herr Prof. Lauer
Besetzungsdatum: ab sofort
Veröffentlichungsdatum: 24.06.2013
Am Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines
Leiterin/Leiters
des Digital Humanities Forschungsverbundes
mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) zunächst befristet bis zum 31.03.2015 zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L.
Der MWK vom Niedersachsen geförderte Forschungsverbund „Digital Humanities“ führt
verschiedene international angesehene Infrastruktur-, Forschungs- und
Lehreinrichtungen in Niedersachsen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu
erreichen: innerhalb von drei Jahren das neue und sich entwickelnde
Forschungsgebiet der Digital Humanities exemplarisch so weit zu entwickeln,
dass der Mehrwert einer solchen Digital-Humanities-Forschung für die Geistes-
und Sozialwissenschaften sichtbar wird. Dabei stehen drei Forschungs- und
Arbeitsfelder im Fokus des Forschungsverbundes: 1. Digitale Bibliothek und virtuelles Museum
2. Internet und Gesellschaft, 3. Infrastruktur und Lehre.
Das Aufgabenfeld umfasst neben der Sicherstellung der Ziele des Gesamtprojektes und
der Teilprojekte, u. a. die Kommunikation und Abstimmung mit Projektpartnern
und Netzwerken mit weiteren Akteuren im Bereich Digital Humanities auf lokaler,
nationaler und internationaler Ebene, die Koordination und Redaktion des
Folgeantrags, die strategische Ausrichtung des Gesamtprojekts und erfolgreiche
Einbindung in die Gesamtstrategie des Göttingen Research-Campus für die Digital
Humanities, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung, Organisation und
Durchführung von Veranstaltungen.
Voraussetzungen sind ein Universitätsabschluss in den Geistes- oder Sozialwissenschaften mit
nachgewiesener Erfahrung in den Digital Humanities, (Promotion wünschenswert),
ein ausgeprägtes technisches Verständnis, nachgewiesene Erfahrungen in der
Projektleitung und der Beantragung, Durchführung und Abwicklung von
Drittmittel-Projekten, sehr hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit
nationalen und internationalen Wissenschaftspartner, sehr gute organisatorische
Fähigkeiten und Zeitmanagement, ausgeprägte Teamerfahrung und Erfahrung in der
Personalführung sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 31.07.2013, vorzugsweise in
elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen,
Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH), Papendiek 16, Heyne-Haus, 37073
Göttingen, gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Gerhard Lauer (gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de)
zur Verfügung.
Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach
einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten nach Abschluss des Verfahrens
vernichtet. Eine Rücksendung erfolgt nur bei einem beigefügten, ausreichend
frankierten und adressierten Rückumschlag.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen
unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher
qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen
werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Momentan spriessen die Summer Schools nur so aus dem Boden. In Göttingen findet ebenfalls eine Summer School mit DH-Schwerpunkt vom 19.-25. August am GCDH statt, aber meine Präferenz ist natürlich klar Semantic Web 🙂
Pascal Hitzler, Autor des allseits beliebten Semantic Web Einführungsbuchs und Steffen Hölldobler sind die Chairs in Dresden. Ich bin schon gespannt und freue mich auf die Veranstaltung, die unter dem Titel „Semantic Web –
Ontology Languages and Their Use“ stattfinden wird.

Nun ist er endlich da, der Semantik Web Online Kurs des Hasso Plattner Instituts in Potsdam. Meine ersten Erfahrungen sind positiv. Die Videolectures sind (wie gewohnt von Harald Sack) gut verständlich und geben einen solide Grundlage zur Lösung der Aufgaben. Am Ende jeder Woche (insgesamt 6 wochen sind vorgesehen), muss man einen Hausarbeit in 60 Minuten lösen, die es dann durchaus in sich hat. Dort wird nicht einfach Wissen abgefragt, sondern es werden Transferleistungen erwartet. Ohne gute IT Vorkentnisse (XML, www Protokolle etc.) hat man sicher kaum eine Chance, dem Kurs mit Erfolg zu bearbeiten, aber das ist ja auch nicht die Zielgruppe. Jedenfalls ein tolles Angebot, und dazu noch kostenlos.
JW
Es gibt eine neue Open Access Zeitschrift mit dem Titel „Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften“, die mit dem dortigen „Netzwerk für Digitale Geschichtswissenschaft“ verknüpft ist. Die erste Nummer ist 2012 erschienen und behandelt folgende Themens:
Nr. 1 (2012)
Inhaltsverzeichnis
Medien und historisches Lernen: Eine Verhältnisbestimmung und ein Plädoyer für eine digitale Geschichtsdidaktik PDF
Daniel Bernsen, Alexander König, Thomas Spahn
Die computergestützte qualitative Inhaltsanalyse. Eine Möglichkeit zur Erweiterung des Methodenkanons der (zeit-)historischen Forschung PDF
Christina Herkommer
Geschichtsbilder im Weltkriegsshooter und ihre Rezeption beim Spieler PDF
Julian Köck
Perspektiven der Fachinformation und -kommunikation: Virtuelle Forschungsumgebungen in den Geschichtswissenschaften PDF
Thomas Meyer
Verspielt? Konsequenzen eines konstruktivistischen Weltbildes für die (digitale) historische Editorik PDF
Nico Nolden
Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit von virtuellen Museen als Schlüssel zur Zielgruppe PDF
Marc Schmitt
Genuine Internetdaten als historische Quellen – Entwurf einer korrealistischen Quellentheorie PDF
Catherina Schreiber
Die Vermählung von Klio und Isidor. Geschichte und die Freie Enzyklopädie Wikipedia PDF
Ziko van Dijk
Viel Erfolg für das Unternehmen wünscht JW.