DH Summerschool Bern, 26.-29.6.2013 # DHCH

Gestern habe ich erfahren, dass den Bernern eine gewisse Langsamkeit nachgesagt wird. Das kann ich hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der DH hier rezipiert und praktiziert wird, nicht ganz nachvollziehen. Bislang – zur Halbzeit – gefällt mir die diesjährige Summerschool Digital Humanities in Bern sogar ausgesprochen gut. Hervorragend vorbereitet und bestens organisiert. Hochkarätige Keynote-Speaker, spannende Diskussionen – was will man mehr? Erstaunt hat mich die intensive Diskussion politischer und ethischer Themen, die mit DH und Web 2.0 (insbesondere Crowdsourcing) in Verbindung stehen. Themen wie die aktuelle Datenüberwachung durch Prism und ähnliche Programme stehen allerdings nicht zur Diskussion – vielleicht auch etwas zu aktuell für Leute, die aus den Geisteswissenschaften und insbesondere der Geschichtswissenschaft kommen. Organisiert wird das Event übringens federführend von infoclio.ch, dem Schweizer online-Portal der Geschichtswissenschaften. Das Programm der summerschool findet sich online unter http://www.dhsummerschool.ch/?page_id=53. Anbei auch einige Bilder, die ich gestern und vorgestern aufgenommen habe…

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Eine Kopie der gemeinsamen Mitschrift der Teilnehmer der Tagung kann man hinter folgendem Link finden:

Job: Leiterin/Leiters des Digital Humanities Forschungsverbundes 14 TV-L / 100%, Göttingen

Stellenanzeigen-Kennnummer: 8301 / http://www.uni-goettingen.de/de/305402.html?cid=8301
Einrichtung: Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) (ID 8301)
Ansprechpartner: Herr Prof. Lauer
Besetzungsdatum: ab sofort

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2013

Am Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Leiterin/Leiters
des Digital Humanities Forschungsverbundes

mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) zunächst befristet bis zum 31.03.2015 zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L.

Der MWK vom Niedersachsen geförderte Forschungsverbund „Digital Humanities“ führt
verschiedene international angesehene Infrastruktur-, Forschungs- und
Lehreinrichtungen in Niedersachsen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu
erreichen: innerhalb von drei Jahren das neue und sich entwickelnde
Forschungsgebiet der Digital Humanities exemplarisch so weit zu entwickeln,
dass der Mehrwert einer solchen Digital-Humanities-Forschung für die Geistes-
und Sozialwissenschaften sichtbar wird. Dabei stehen drei Forschungs- und
Arbeitsfelder im Fokus des Forschungsverbundes: 1. Digitale Bibliothek und virtuelles Museum
2. Internet und Gesellschaft, 3. Infrastruktur und Lehre.

Das Aufgabenfeld umfasst neben der Sicherstellung der Ziele des Gesamtprojektes und
der Teilprojekte, u. a. die Kommunikation und Abstimmung mit Projektpartnern
und Netzwerken mit weiteren Akteuren im Bereich Digital Humanities auf lokaler,
nationaler und internationaler Ebene, die Koordination und Redaktion des
Folgeantrags, die strategische Ausrichtung des Gesamtprojekts und erfolgreiche
Einbindung in die Gesamtstrategie des Göttingen Research-Campus für die Digital
Humanities, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung, Organisation und
Durchführung von Veranstaltungen.

Voraussetzungen sind ein Universitätsabschluss in den Geistes- oder Sozialwissenschaften mit
nachgewiesener Erfahrung in den Digital Humanities, (Promotion wünschenswert),
ein ausgeprägtes technisches Verständnis, nachgewiesene Erfahrungen in der
Projektleitung und der Beantragung, Durchführung und Abwicklung von
Drittmittel-Projekten, sehr hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit
nationalen und internationalen Wissenschaftspartner, sehr gute organisatorische
Fähigkeiten und Zeitmanagement, ausgeprägte Teamerfahrung und Erfahrung in der
Personalführung sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 31.07.2013, vorzugsweise in
elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen,
Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH), Papendiek 16, Heyne-Haus, 37073
Göttingen, gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Gerhard Lauer (gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de)
zur Verfügung.

Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach
einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten nach Abschluss des Verfahrens
vernichtet. Eine Rücksendung erfolgt nur bei einem beigefügten, ausreichend
frankierten und adressierten Rückumschlag.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen
unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher
qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen
werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.